Das ganze Team des Spielfilms "Als der Tod ins Leben wuchs", Bild: mfa

Alle sind wohl auf!

Endlich gibt es die ersten Neuigkeiten von unserem Dreh in Sanok und natürlich möchten wir Sie daran teilhaben lassen. Da das ganze Team im Dauereinsatz ist, bleibt wenig Zeit für grosse Berichterstattungen an die Basis.

Kaum in Sanok angekommen, hieß es, die vollgeladenen Autos auszuräumen und das Hotel Kmicic als Hauptquartier einzunehmen. Jan Kmieciński, Inhaber des Hotels Kmicic steht dem Team täglich mit Rat und Tat zur Seite und hat für eine reibungslose Ankunft und Einnahme seines Hauses gesorgt – an dieser Stelle ein riesengrosses DANKE an Jan Kmieciński!

Zum Spielfilmprojekt "Als der Tod ins Leben wuchs" gab es gleich zu Anfang eine rauschende Silvesterparty

Unser Team kann auch ausgelassen sein! Bild: mfa

Am darauffolgenden Abend gab es zum Auftakt der Dreharbeiten gleich ein rauschendes Silvesterfest.  Sogar eine Liveband hatte Jan – oder wie wir sagen: Johnny – organisiert. Auch die Sanoker Prominenz war zugegen und kaum, dass die Band die ersten Takte spielte, wurde ausgelassen getanzt, angestoßen und ordentlich gefeiert. Die Stimmung war grandios – alle haben sich bestens amüsiert. Echte Völkerverständigung auf polnische Art.  Neben der polnischen Liveband war Johnnys Feuerwerk ein weiteres Highlight der Silvesternacht, die noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde.

Die Atmosphäre im Museum der Volksbauweise in Sanok ist beeindruckend, Bild: mfa, Simon Hangartner

Die Atmosphäre im Museum der Volksbauweise in Sanok ist beeindruckend, Bild: mfa, Simon Hangartner

Am 2. Januar ging es dann für das gesamte Team zum Museum und dem Museumsdirektor, zur Polizeiwache, zum Bürgermeister und der Pressebeauftragten im Sanoker Rathaus, wo eine Pressekonferenz zu unserem Projekt stattfand. Alle konnten sich kennenlernen, das Projekt wurde vorgestellt und unser Team herzlich empfangen.

In der noch verbleibenden Zeit bis zum Drehbeginn wurde dann kräftig vorbereitet: Szenen wurden geprobt, gemeinsame Lieder einstudiert, Stunts vorbereitet, Kostüme gefärbt und probiert.  Das Technikteam – das am 2. und 3. Januar anreiste, konnte sich in den verbleibenden Tagen mit dem Motiv vertraut machen, den LKW putzen, das Equipment checken und das erste Set einrichten.

Seit dem 05. Januar laufen die Dreharbeiten und trotz der Routine, die einige haben, steht das Team bei diesem Projekt jeden Tag vor neuen Herausforderungen. So ist es zum Beispiel eine echte Herausforderung das Equipment ohne Transportmittel über vereisten Boden einen Berg hinauf zu schaffen – viel Schlepperei.

Ein Besonderes Highlight ist das Engagement der Komparsen, die aus Sanok und Umgebung von Johnny mobilisiert wurden. Es macht dem Team große Freude mit ihnen zu arbeiten und sie sind sehr geduldig und anschlusssicher. Auch die Kinder haben in ihren kleinen Komparsenrollen großen Spaß bei den Dreharbeiten. Der einzigartige Lukas und David aus unserem Team übersetzen ihnen, was wichtig ist. Alle anderen kommunizieren mit Händen und Füßen und es klappt wunderbar.

Christa Schreiber in ihrer Rolle als Eva Wagner am Set, Bild: mfa

Christa Schreiber in ihrer Rolle als Eva Wagner am Set, Bild: mfa, Lou Binder

Szene aus dem Spielfilm "Als der Tod ins Leben wuchs", Bild: mfa

Szene aus dem Spielfilm “Als der Tod ins Leben wuchs”, Bild: mfa

Hier wird die erste Wunde vorbereitet: Ein Schauspieler wurde mit der Mistgabel erstochen

Hier wird die erste Wunde vorbereitet: Ein Schauspieler wurde mit der Mistgabel erstochen, Bild: mfa

Auch die ersten Stunts sind schon im Kasten, so wurde ein Schauspieler mit der Mistgabel erstochen, eine Schauspielerin erschossen und eine weitere erfolgreich erwürgt. Alle sind wohl auf.

Richtig Klasse ist auch der Einsatz des Museums der Volksbauweise und seiner Mitarbeiter. Als hervorragendes Motiv hatten wir es uns schon in den Vorplanungen ausgemalt, aber dass wir so hervorragend dort aufgenommen und unterstützt werden würden, hatte keiner vermutet. Das Museumsteam macht alles möglich, was in seiner Macht steht und erleichtert uns die Arbeit ungemein. Ohne die leckeren Speisen der beiden Köchinnen in der Museumskantine, wäre mancher von uns schon halb verhungert.

Am Set von "Als der Tod ins Leben wuchs"

Am Set von “Als der Tod ins Leben wuchs”, Bild: mfa

Am Set von "Als der Tod ins Leben wuchs", Bild: mfa

Am Set von “Als der Tod ins Leben wuchs”, Bild: mfa

In unseren Vorplanungen hatten wir uns wegen der Kälte viele Gedanken gemacht, doch es hat sich herausgestellt, dass unser Team bestens  damit zurechtkommt. Das Museumsdorf ist zwischen Berg und Fluss so eingebettet, dass es vor kaltem Wind geschützt ist und die Temperaturen somit erträglicher sind als an anderen Stellen vor Ort. Die Technik hingegen, vor allem die Autos, haben da schon eher Probleme mit den Minusgraden. Die Wege sind meist vereist und manchmal springt ein Auto gar nicht erst an, oder es ist so stark vereist, dass man es erstmal abtauen muss.

Wenn das Team gerade nicht dreht – was ziemlich selten vorkommt bei Drehtagen mit 12 Stunden und mehr – ruhen sich alle aus. Die Stimmung ist insgesamt sehr tatenfreudig, zuweilen etwas hektisch wegen des großen Arbeitspensums. Aber auch nach 13 harten Stunden am Set steigen noch fröhlich singende Soldaten die Treppe zum Hotel empor.

Das ganze Team des Spielfilms "Als der Tod ins Leben wuchs", Bild: mfa

Das ganze Team des Spielfilms “Als der Tod ins Leben wuchs”, Bild: mfa, Andreas Zahn

Einen Event will keiner verpassen: Am 25. und 26. Januar findet das Ice-Speedway-Rennen in Sanok statt und alle wollen hin. Bei diesem Rennen fahren Motorräder mit Spikes einen spannenden Parcour auf Eis. Das wird sicher aufregend und bietet mit einem geplanten Discobesuch  eine erholsame Abwechslung für das ganze Team.

Wir freuen uns, über weitere Nachrichten aus Sanok und halten Sie auf dem Laufenden.