Story

Die Geschichte unseres Films Als der Tod ins Leben wuchs (AT) spielt in der Ukraine, zur Zeit des Deutschen Überfalls auf die Sowjetunion, im Oktober 1941:
Ein kleines, friedliches Dorf liegt, wie in einem Wintermärchen, im endlosen Schnee der Ukraine. Seine Einwohner sind Russlanddeutsche, deren Vorfahren einst in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft von Deutschland nach Russland ausgewandert sind. Doch die Dorfbevölkerung besteht nurmehr ausschliesslich aus Frauen, Kindern und Greisen. Alle arbeits- und wehrfähigen Männer wurden durch Stalin im Zuge der Entkulakisierung deportiert, eingezogen, oder ermordet.

Eine kleine, versprengte Einheit deutscher Soldaten rückt ins Dorf vor. Sie wurden während eines Gefechts von ihrer Truppe getrennt und befinden sich im Feindesland, weit entfernt von den deutschen Verbänden. Um wieder zu ihrer Truppe zurückkehren zu können, müssen sie im Dorf Halt machen, um Nahrung und Transportmittel zu finden – ein unter Umständen gefährliches Unterfangen.

Zur Überraschung der Soldaten heissen die Dorfbewohner sie aber freudig als „Befreier“ willkommen. Gerüchte über eine von Stalin angeordnete Deportation der Russlanddeutschen sind im Umlauf und die meisten Dörfler sehen in den Soldaten ihre Rettung und die Möglichkeit zu ihren Deutschen Wurzeln zurückzukehren. Nur wenige sind den Eindringlingen gegenüber skeptisch.

Während die Soldaten an einem Fahrzeug Schäden beheben, wächst die Hoffnung der meisten Dorfbewohner auf Rettung vor der drohenden Deportation. Ausserdem kommen sich beide Seiten in Gesprächen immer näher. Man erzählt sich gegenseitig von Träumen, der individuellen Vergangenheit und den Wünschen für die Zukunft. Doch dann passiert etwas Unvorhergesehenes und ein gefährliches Katz- und Mausspiel beginnt…